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Thailand will Drogenbesitz härter bestrafen: Wer Stoff hat, gilt als Dealer
Zwei Gesetzentwürfe liegen im Parlament: Wer Drogen besitzt, soll als Dealer gelten, und die Haft vor der Anklage wächst von 3 auf 7 Tage.
Zwei Gesetzentwürfe liegen im Parlament: Wer Drogen besitzt, soll als Dealer gelten, und die Haft vor der Anklage wächst von 3 auf 7 Tage.
24. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Zwei Entwürfe, noch kein Gesetz
Am 21. Oktober hat Premierminister Anutin Charnvirakul mit Abgeordneten seiner Partei Bhumjaithai zwei Gesetzentwürfe im Parlament eingereicht. Sie ändern das Betäubungsmittelgesetz und die Regeln für Drogenverfahren. Beschlossen ist noch nichts, die Entwürfe müssen erst durch die Beratung.
Was sich ändern soll
- Wer verbotene Drogen bei sich hat, soll zunächst als Verkäufer gelten. Das Gericht geht dann von Handelsabsicht aus.
- Die Strafen für Konsumenten sollen steigen.
- Wer wegen eines Drogenvorwurfs festgenommen wird, darf bis zu sieben Tage festgehalten werden statt bisher drei.
- Die Drogenbehörde bekommt mehr Befugnisse, etwa Zugriff auf zentrale Datenbanken. Die Polizei soll sich Kommunikationsdaten gerichtlich genehmigen lassen können.
- Online-Inhalte, die zum Drogenkonsum aufrufen, sollen gesperrt oder entfernt werden können.
Das heißt für dich als Urlauber
Wer Drogen dabei hat, riskiert nach dem Entwurf deutlich mehr als bisher: Auch kleine Mengen könnten als Handel ausgelegt werden. Eine Woche Haft vor einer Anklage ist ohne Sprachkenntnisse und ohne Anwalt eine harte Lage. Die Regierung verstärkt gleichzeitig die Einsätze von Polizei, Drogenbehörde und Militär.
Lass die Finger davon, auch von Cannabis. Nimm nie ein fremdes Päckchen oder Gepäckstück mit. Was in Thailand sonst verboten ist und was dafür droht, steht im Ratgeber Verboten in Thailand: Regeln und Strafen.
Quelle: Khaosod English vom 21. Oktober 2026.


